Jakobssegen (Rembrandt)

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Jakobssegen (Rembrandt).jpeg

Künstler: Rembrandt van Rijn
Jahr: 1656
Typ: Öl auf Leinwand
Museum: Schloss Wilhelmshöhe
Stadt: Kassel
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Der Jakobssegen, auch Jakob segnet seine Enkel oder Der Segen Jakobs, ist ein in Öl auf Leinwand gemaltes Historienbild von 1656 des holländischen Malers Rembrandt van Rijn. Signiert ist das Gemälde mit „Rembran.. f. 1656“, die Buchstaben dt von Rembrandt sind nicht lesbar. Das Gemälde gilt als bedeutendes Altersspätwerk Rembrandts. Der Jakobssegen ist der Glanzpunkt der Gemäldegalerie Alte Meister im Kasseler Schloss Wilhelmshöhe. Der Schriftsteller Manfred Hausmann würdigte das Bild als ein „Wunder an schweigendem Menschentum und unergründlicher Transzendenz“.

Jakob sitzt vor seinem Sohn Joseph gestützt im Bett. Er legt seine rechte Hand auf den Kopf des blonden Knaben Ephraim. Joseph versucht offenbar die Hand seines Vaters Jakobs behutsam von unten zu stützen, um sie auf den Scheitel des näher stehenden dunkelhaarigen Manasse zu lenken: Dem Erstgeborenen Manasse soll der stärkere Segen der rechten Hand zuteilwerden. Josephs Frau Asnath steht in Gedanken versunken neben Joseph.

Das Motiv bezieht sich auf das Verhältnis zwischen Judentum und Heidentum. Manasse, der das Judentum symbolisiert, wird von Jakob zurückgesetzt. Der Zweitgeborene Ephraim, der für das Heidentum steht, wird von Jakob bevorzugt, da das Heidentum die Offenbarung annahm. Das Judentum hingegen bekam zwar die Offenbarung zuerst zugesprochen, lehnte diese aber ab.

Belegt wird dies durch die angedeutete Überkreuzung der Hände Jakobs durch Rembrandt. Für Rembrandt selber ist das Segnen das Hauptthema. Diese nämlich beschreibt das Weitergeben einer überweltlichen Auserwähltheit an kommende Generationen.

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Der Jakobssegen
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