Landauer Altar

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Landauer Altar

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Künstler: Albrecht Dürer
Jahr: 1509–1516
Typ: Öl auf Lindenholz
Museum: Kunsthistorisches Museum Wien
Stadt: Wien
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Der Landauer Altar (auch Dreifaltigkeitsaltar oder Allerheiligenbild) ist eines der wenigen Altarbilder Albrecht Dürers.

Thematisch bezieht sich der Landauer Altar auf die Heilige Dreifaltigkeit, der die Kapelle geweiht war. Das Gemälde wird meist als Vision des Gottesstaats (lat. Civitas Dei) nach dem Jüngsten Gericht, gemäß der Beschreibung des Kirchenvaters Augustinus gesehen.

Dürer hatte den Auftrag, für die Allen Heiligen geweihte Kapelle ein Altarbild zu malen, das die Anbetung der Heiligen Dreifaltigkeit durch die Gemeinschaft der Heiligen mit allen Christen zeigen sollte (Allerheiligenbild). Die Dreieinigkeit befindet sich in der Bildmitte: Gottvater thront auf den Wolken und hält den gekreuzigten Christus. Darüber schwebt der Heilige Geist in der Gestalt einer Taube.

Die Dreieinigkeit selbst wird von Gruppen der Verehrenden umgeben: Die unterste Reihe zeigt links eine geistliche Hälfte mit Papst, Kardinal, Mönch und Nonne, und rechts eine weltliche mit Kaiser, König, Fürsten, Ritter, Bürger und Bauer. Der Stifter Matthäus Landauer steht im pelzverbrämten Mantel zwischen Kardinal und Bettelmönch. Der Ritter im goldenen Harnisch ist sein Schwiegersohn Wilhelm Haller.

Sich selbst Hat Dürer ganz rechts unten mit einer antikisierenden Tafel dargestellt. Auf der Tafel steht die lateinische Inschrift: Albertus Durer Noricus faciebat anno a Virginis partu 1511. (deutsch: Albrecht Dürer aus Nürnberg hat es geschaffen im Jahre 1511 nach der Jungfrauengeburt.).

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